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Empfehlungen und Tipps zu RasendüngerTipps und Tricks zum RasendüngerEgal welche Art von Rasen, richtiger Dünger ist zur Pflege des Rasens mit das wichtigste Mittel. Verwenden Sie z.B. vornehmlich nur Rasendünger mit Langzeitwirkung. Eisen- und Magnesium: wird speziell zum Schutz gegen Gelbfärbung der Gräser der sog. Chlorose angewandt. Tipps zum Rasen düngenHäufig werden Stauden und gezogenes Obst sowie Gemüse mit Dünger geradezu überschüttet und überdüngt. Dahingegen fristet der Rasen meist ein nährstoffarmes Dasein. Dabei benötigt auch er Nährstoffe, um sich gegen Unkräuter durchzusetzen und eine einheitliche Fläche ohne Lücken zu bilden. Eine gesunde dichte Rasenfläche bietet dem Auge Ruhe und Entspannung und wer braucht das nicht?
Wer seinen Rasen in der Hauptwachstumszeit 1-2x die Woche schneidet und das Schnittgut liegen läßt (mulchen), kann sich den Dünger sparen. Regenwürmer „entsorgen“ das Schnittgut und nehmen es mit in die Erde. Die darin enthaltenen Nährstoffe versorgen die Wurzeln des Grases. Aber Vorsicht: Sind nicht genügend Regenwürmer vorhanden, kann es passieren, daß es auch liegenbleibt und der Rasen verfilzt. Dagegen hilft regelmäßiges Vertikutieren (im März/April und August/September). Allerdings sollte der letzte Schnitt vor der Winterruhe auf jeden Fall entfernt werden, damit das Gras nicht zu faulen beginnt. Grundsätzlich ist diese Form der Düngung jedoch nur bei teuren, langsam wachsenden Rasenmischungen möglich, da sonst zu viel Schnittgut liegen bleibt.
Aber nun möchte nicht jeder das Schnittgut auf der Rasenfläche herumzuliegen haben, dafür gibt es dann spezielle Rasendünger. Normale Blaukorndünger haben ein ausgewogenes Verhältnis von Stickstoff und Kalium, was für die Gräser nicht ausreicht. Spezielle Rasendünger enthalten hingegen viel Stickstoff, weniger Phosphor und noch weniger Kalium, also genau das, was die Gräser benötigen. Der Dünger wird im Frühjahr nach dem Vertikutieren und dann noch einmal Ende Juli/Anfang August ausgestreut, pro Jahr benötigt 1qm Rasen etwa 10-20g Dünger. Wer sich für einen Langzeitdünger entscheidet, streut diesen nur im Frühjahr aus. Bei stark strapaziertem Rasen kann eine Herbstdüngung mit einem speziellen Herbst-Rasendünger sinnvoll sein. Dieser ist stickstoffarm und stärkt die Wurzeln, damit sie besser über den Winter kommen. Soll eine kleinere Fläche bedüngt werden, kann man das problemlos mit der Hand machen, ansonsten ist ein Streuwagen zu empfehlen. Mit diesem jedoch immer nur in eine Richtung laufen, damit man die Rasenfläche komplett und gleichmäßig düngt. Muß der Wagen gewendet werden, sollte er dabei angehoben werden, damit nicht an dieser Stelle zu viel Dünger ausgebracht wird. Feiner eigener oder auch gekaufter Kompost ersetzt den Rasendünger und wird im Frühjahr auf die Fläche gestreut. Da man die Gräser damit nicht ersticken darf, sollte der Kompost nur dünn aufgestreut und dieses lieber noch zweimal wiederholt werden. Auch hier leisten die Regenwürmer bei der Nährstoffverteilung im Boden gute Arbeit.
Ein schöner kräftiger grüner Rasen bietet nicht nur dem Auge Ruhe und Entspannung. Er ist eine kleine grüne Oase in einer häufig grauen Betonwelt und sollte daher auch entsprechend gewürdigt und gepflegt werden. Angebote & Produktempfehlungen:Revision: 2011/02/13 - 10:59 - © MimoTec Media
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